Urlaubsvertretung in der Praxis – Tipps und Hinweise!

Der Praxisurlaub steht vor der Tür, stellt sich die Frage, wie dieses Jahr die Urlaubsvertretung geregelt werden soll. Einzelpraxen bleibt nichts anderes übrig, als einen Vertreter zu bestimmen. In der Gemeinschaftspraxis (Berufsausübungsgemeinschaft) scheint dies leichter, aber nicht ungefährlich. Aktuelle Urteile zeigen, welche Fallstricke drohen.

Gesetzliche Grundlage, § 32 Abs. 1 Ärzte-ZV

Bei Krankheit, Urlaub oder Teilnahme an ärztlicher Fortbildung oder an einer Wehrübung kann er sich innerhalb von zwölf Monaten bis zur Dauer von drei Monaten vertreten lassen. Eine Vertragsärztin kann sich in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang mit einer Entbindung bis zu einer Dauer von zwölf Monaten vertreten lassen. Dauert die Vertretung länger als eine Woche, so ist sie der Kassenärztlichen Vereinigung mitzuteilen. Der Vertragsarzt darf sich grundsätzlich nur durch einen anderen Vertragsarzt oder durch einen Arzt, der die Voraussetzungen des § 3 Abs. 2 erfüllt, vertreten lassen.

SG Marburg (S 12 KA 30/10) – Anzeige der Urlaubsvertretung

Entsprechend der gesetzlichen Festlegung hat das Sozialgericht am 08.12 ...

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