Rezension Zivilrecht: Unfallbegutachtung

Mehrhoff / Ekkernkamp / Wich, Unfallbegutachtung, 13. Auflage, De Gruyter 2012 Von Ri´in Domenica D’Ugo, Saarbrücken Die Herausgeber des Werkes gehen ausweislich des Klappentextes davon aus, dass es sich bei ihrem Buch um einen „unverzichtbaren“ Ratgeber für alle handelt, die Gutachten erstellen oder in Auftrag geben oder Unfallfolgen bewerten und überprüfen. Hauptaugenmerk liegt dabei auf Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten. In der nunmehr vorliegenden 13. Auflage wurde das Werk aktualisiert und vollständig überarbeitet. In wesentlichem Umfang wurde dabei von den neuen Herausgebern – einem Juristen und zwei Medizinern – auf die Anforderungen solcher Gutachten Wert gelegt, die immer häufiger für andere Versicherungszweige als die Unfallversicherung benötigt werden, etwa Berufsunfähigkeits-, Lebens- oder Krankenversicherung. Ebenfalls vermehrt wurde, den Bedürfnissen der Praxis folgend, auf die Orientierung der Fragen weg von den eigentlichen Unfallschäden hin zur verbleibenden Leistungsfähigkeit der Opfer geachtet. Dabei wurden auch internationale Standards der WHO berücksichtigt. Es wird offensichtlich Wert darauf gelegt, dass dem Leser umfassend die gesetzlichen Hintergründe der gutachterlichen Tätigkeit mitgegeben werden, was seitens des Juristen nur gelobt werden kann. Der erste Teil des Buches beschäftigt sich auf immerhin rund 100 Seiten mit den Regelungen der gesetzlichen Unfall-, Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung, der sozialen Entschädigung sowie Vorschriften hinsichtlich der Teilhabe von behinderten Menschen. Abgerundet wird das Thema durch die Nennung sonstiger potentieller Auftraggeber für Unfallgutachten und die Darstellung der Normen zur Vergütung des Gutachters ...Zum vollständigen Artikel


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