Nur ein Detail fehlt

Pressearbeit ist eine hohe Kunst – meist eine der Verschleierung. Die Presseleute bei der Staatsanwaltschaft Münster scheinen sich einiges bei ihren Kollegen in der freien Wirtschaft abgeguckt zu haben. Leider das Falsche.

Gemeinsam mit der örtlichen Polizei kündigen die Strafverfolger eine “DNA-Reihenuntersuchung” an. Davon werden zunächst 150 Mädchen und Frauen im Alter von 14 bis 45 Jahren betroffen sein, die in der Nähe des Dortmund-Ems-Kanals leben.

In Höhe der Trauttmannsdorffstraße war aus dem Wasserweg Mitte Juni eine Babyleiche gefunden worden. Die Ermittlungen haben bisher noch keine Spur ergeben, wer die Mutter des Kindes sein könnte.

Experten des Landeskriminalamtes, so heißt es, hätten die Münsteraner Kollegen aber darin bestärkt, dass die Kindsmutter in der Mehrzahl der Fälle einen Bezug zum Nahbereich des Fundortes hat.

Ich will gar nicht die Frage diskutieren, ob diese Spekulation für einen DNA-Test bei Menschen reicht, die lediglich das Pech haben, in der Nähe eines Leichenfundorts zu wohnen ...

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