Beschwerdebefugnis des Vermächtnisnehmers

Der Bundesgerichtshof hat mit Beschluss vom 24.4.2013 entschieden, dass der Vermächtnisnehmer gegen die Ablehnung der Ernennung eines Testamentsvollstreckers beschwerdeberechtigt ist.

Im zu Grunde liegenden Fall hatte der Erblasser in seinem Testament zu Gunsten mehrerer beteiligter Vermächtnisse in Höhe von je 45.000 € ausgesetzt. Gleichzeitig ordnete der Erblasser an, dass sich ein Testamentsvollstrecker die Abwicklung der Erbschaft sowie die Erfüllung der Vermächtnisse kümmern solle.

Gegen die Ernennung des Testamentsvollstreckers durch das zuständige Amtsgericht legte ein Erbe Beschwerde ein. Die Sache ist das Gericht daraufhin ab, in dem den Beschluss betreffend die Ernennung des Testaments verstärkt das aufhob.

Hiergegen wiederum legte ein Vermächtnisnehmer Beschwerde ein. Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass dies zulässig ist. Beschwerdeberechtigt gemäß § 59 Absatz 1 FamFG ist derjenige, der durch den Beschluss in seinen Rechten beeinträchtigt wird ...

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