Mangel am Bau: Wird eine Mangelerscheinung gerügt, bezieht sich dies auf alle zugrundeliegenden Mängel

Die Symptomtheorie ist durch den BGH seit Jahrzehnten anerkannt. Sie sagt aus, dass der, der Mängel behauptet, sich nicht mit der Ursache auseinandersetzen muss, sondern laienhaft ausdrücken kann, was ihn stört (“Die Wand ist feucht, die Straße ist uneben, die Farbe platzt ab”). Es ist dann Aufgabe des Auftragnehmers, die Mangelursache zu eruieren. Ein damit zusammenhängendes Problem ist durch den BGH seit 1990 eindeutig geklärt: Wer eine Mangelerscheinung rügt, meint damit alle mit dieser Mangelerscheinung zusammenhängenden Mangelursachen. Es ist also immer vom vollständigen Gewerk auszugehen ...

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