Zwei Mordfälle: Selbstüberführung durch Rap-Songs und Tattoos?

Dass Straftäter sich bei Facebook und anderen sozialen Netzwerken bisweilen mit ihren Taten brüsten oder zumindest Verfängliches posten, das dann zu ihrer Überführung beiträgt, ist ein durchaus geläufiges Phänomen. Aber es gibt auch andere Formen mehr oder weniger öffentlicher Selbstüberführung, die schon erstaunlich sind. Im US-Bundesstaat Virginia ist nach einem Bericht bei spiegel-online ein 22-jähriger Rapper verhaftet worden, der sich in einem Song mit einem bereits 2007 verübten Doppelmord brüstet und dabei Täterwissen preisgegeben haben soll. Antwain Donte Steward heißt der junge Mann, der unter dem Künstlernamen Twain Gotti auftritt und unter anderem auf YouTube mehrere Videos veröffentlicht hat. Die Polizei hat einige Zeilen aus dem mutmaßlichen Überführungs-Song veröffentlicht, die in dem SPIEGEL-Beitrag wiedergegeben werden und schon 2009 auf Stewards Blog bei MySpace veröffentlich worden sind.

Die Mordopfer, der 16-jährige Christopher Horton und der 20-jährige Brian Dean, wurden am 10. Mai 2007 auf einer Terrasse vor Hortons Appartement erschossen ...

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