Insolvenz Arbeitsvertrag – Max Bahr – Praktiker

Insolvenz Arbeitsvertrag

Die Mitarbeiter von Max Bahr oder Praktiker werden sich, wie viele andere Mitarbeiter von insolventen Arbeitgebern, fragen, welche Auswirkungen die Verfahrenseröffnung auf Arbeits- oder Dienstverhältnisse hat. Wie kann in der Insolvenz der Arbeitsvertrag (Insolvenz Arbeitsvertrag) gekündigt werden? Welche Vorschriften gelten? Die des BGB? Tarifvertragliche Kündigungsfristen? Was passiert mit den Lohn- und Gehaltsansprüchen?

Grundsätzlich ist § 108 InsO anwendbar. Arbeitsverträge bleiben also bestehen.

Bei Lohn- und Gehaltsansprüchen ist – wie immer – zu unterscheiden danach, ob diese vor oder nach Verfahrenseröffnung entstanden sind. Ansprüche, die nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens entstanden sind, sind Masseverbindlichkeiten (einfacher: vom Insolvenzverwalter vorweg gem § 55 Abs. 1 Nr. 2 InsO zu bezahlen). Vor Eröffnung entstandenen Ansprüche sind grds zur Insolvenztabelle anzumelden. Hier gibt es dann also nur die Quote.

Für Kündigungen (Insolvenz Arbeitsvertrag) gilt die vereinfachte Vorschrift des § 113 InsO. Die Kündigung kann mit einer Frist von 3 Monaten zum Monatsende erklärt werden. Es ist unerheblich, welche Kündigungsfrist ggf. vertraglich vereinbart worden ist. Gilt jedoch eine kürzere gesetzliche oder tarifvertragliche Kündigungsfrist, so findet diese Anwendung ...

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