Das Ende der erbschaftsteuerlichen Begünstigung der Familienholding

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat in einem vor wenigen Tagen veröffentlichten Urteil eine bisher strittige Rechtslage abweichend von der herrschenden Meinung sehr ungünstig entschieden: Er verneint die erbschaftsteuerliche Begünstigung einer vermögensverwaltenden Kapitalgesellschaft. In der Praxis der Nachfolgeplanungen kann sich hieraus Anpassungsbedarf ergeben.

Viele Familien haben ihr Vermögen in einer vermögensverwaltenden Familiengesellschaft gepoolt. Diese „Familienholding“ hält meist auch die Anteile am Familienunternehmen. Die Familienmitglieder sind über die Familienholding beteiligt – eine übliche Gestaltung.

Der BFH versagt nunmehr in dieser Konstellation die erbschaftsteuerlichen Vergünstigungen. Das Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) erging zwar zur alten Rechtslage (des Gesetzes vor der ab 2009 geltenden Fassung), die aktuelle Regelung in § 13b Abs. 1 Nr. 3 Erbschaftsteuergesetz (ErbStG) ist jedoch vergleichbar ...

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