Das überwiegend zum dauerhaften Wohnen genutzte Wochenendhausgebiet

Werden die Gebäude in einem ausgewiesenen Wochenendhausgebiet zu 87,14 % zum dauerhaften Wohnen (Hauptwohnsitz) genutzt, ist die Planfestsetzung als “Wochenendhausgebiet” mit Blick auf die tatsächliche Entwicklung nicht mehr geeignet, zur städtebaulichen Ordnung im Geltungsbereich des Bebauungsplans einen wirksamen Beitrag zu leisten.

So das verwaltungsgericht Köln in dem hier vorliegenden Fall eines Grundstückseigentümers im „Wochenendhausgebiet Hasenbach”, der gegen die Ablehnung des Kreises Rhein-Sieg die Nutzung eines Carports in Wohnraum zu ändern, geklagt hatte. Der Kläger beantragte am 28. November 2011 bei dem beklagten Rhein-Sieg-Kreis eine Baugenehmigung für die Nutzungsänderung eines Carports in Wohnraum. Diesen Antrag lehnte der Beklagte mit Bescheid vom 26. Januar 2012 mit der Begründung ab, das Grundstück liege in einem durch Bebauungsplan festgesetzten Wochenendhausgebiet. Danach sei die höchst zulässige Grundfläche des Gebäudes begrenzt. Nach Umwandlung des Carports in Wohnraum werde die zulässige Grundfläche überschritten ...

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