BFH-Richter traten in den Ruhestand: Prof. Dr. habil. Heinrich Weber-Grellet und Wolfgang von Eichborn

Ende Juli 2013 trat der Vorsitzende Richter am Bundesfinanzhof Prof. Dr. habil. Heinrich Weber-Grellet in den Ruhestand.

Prof. Dr. habil. Weber-Grellet begann seine Laufbahn im November 1977 in der Finanzverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen. Nach mehrjähriger Tätigkeit bei verschiedenen Finanzämtern im Bezirk der Oberfinanzdirektion Münster wurde er 1982 für zwei Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Bundesfinanzhof abgeordnet. Von dort wechselte er als Richter an das Finanzgericht Münster, dem er bis zu seiner Ernennung zum Richter am Bundesfinanzhof im Mai 1990 angehörte.

Im obersten Gerichtshof für Steuer- und Zollsachen war Prof. Dr. habil. Weber-Grellet zunächst für einige Monate Mitglied des X. Senats, bevor er im Jahr 1991 in den neu errichteten XI. Senat mit Zuständigkeiten für die ertragsteuerliche Behandlung von Freiberuflern und Gewerbetreibenden wechselte. Mit seiner Ernennung zum Vorsitzenden Richter am Bundesfinanzhof im Juni 2007 übernahm er die Leitung des X. Senats, der sich im Wesentlichen mit der Besteuerung von Einzelgewerbetreibenden und der Alterseinkünfte befasst.

In den mehr als 23 Jahren seiner revisionsrichterlichen Tätigkeit hat Prof. Dr. habil. Weber-Grellet weit reichenden Einfluss auf die Rechtsprechung beider Fachsenate genommen und deutliche Spuren hinterlassen. Gleiches gilt für den Großen Senat, dem er seit 2005 angehört. Neben seiner richterlichen Tätigkeit hat er sich in vielen unterschiedlichen Funktionen engagiert. Von 2005 bis 2012 war er Mitglied im Präsidium, von 2009 bis 2012 Mitglied im Präsidialrat des Gerichts, viele Jahre überdies Vorsitzender des Vereins der Richterinnen und Richter am Bundesfinanzhof.

Der Fachwelt ist Prof. Dr. habil. Weber-Grellet durch zahlreiche Beiträge in Fachzeitschriften und seine Mitarbeit an Standardkommentaren bekannt ...

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