Wohngeld für einen Studenten

Für eine Plausibilitätsprüfung eines behaupteten Einkommens bei der Beantragung von Wohngeld ist es nicht zulässig, die Kosten für die Krankenversicherung und einen pauschalen Mehrbedarf für Studenten beim sozialhilferechtlichen Bedarf mit einzubeziehen.

So das Sächsische Oberverwaltungsgericht in dem hier vorliegenden Fall, mit dem sich die Landeshauptstadt Dresden gegen ihre Verpflichtung zur Neubescheidung des Wohngeldantrages eines Studenten gewandt hat. Dem Studenten hatte die Stadt Dresden ursprünglich auf dessen Antrag Wohngeld von monatlich 15 € bewilligt. Zur Begründung hatte sie ausgeführt, das von dem Studenten angegebene Monatseinkommen von 398,85 € sei angesichts eines sozialhilferechtlichen Bedarfs von 697,70 € nicht plausibel. Der Bedarf errechne sich aus dem sozialhilferechtlichen Regelsatz, der Miete, seinem Krankenversicherungsbeitrag sowie einem pauschalen Mehrbedarf ...

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