Wofür Anwälte ihr Geld bekommen

(c) Rolf Handke / pixelio.de

Ich muss gestehen, ich mag sie nicht. Die mit einer Schreibmaschine auf 80 g/m²-Papier geschriebenen Briefe. Teilweise sieht man den Buchstaben (insbesondere dem kleinen “e”) an, dass die Schreibmaschine schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, ähnlich wie in den meisten Fällen auch der Schreiber. Auch wenn im konkreten Fall keinerlei handschriftliche Korrekturen enthalten waren. Da hatte sich jemand richtig Mühe gegeben, mit traditionellen Mitteln ein richtig gut aussehendes Schreiben zu produzieren. Neben Buchhaltern benutzen auch Anwälte diese Form der Kommunikation – meist im/kurz vor dem Ruhestand. Diesen Berufsgruppen ist eine gewisse Akribie und ein ausgeprägtes Beharrungsvermögen oft zugeschrieben.

Im konkreten Fall war mein Verdacht dass es sich um einen Anwalt handelt, weil die Formulierung “Die Begründung bleibt einem gesonderten Schriftsatz vorbehalten” im Widerspruchsschreiben auftauchte ...

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