Kuriose Entscheidung des BFH: Allein die Möglichkeit, einen Dienstwagen auch privat nutzen zu dürfen, führt zu einem steuerpflichtigem Zufluss, auch wenn der Arbeitnehmer den Dienstwagen gar nicht privat nutzt

Das Steuerrecht dreht wieder einmal Kapriolen. Im Steuerrecht gilt der Grundsatz, dass nur besteuert werden darf, was die Leistungsfähigkeit auch erhöht. Wenn also einem Arbeitnehmer ein Dienstwagen zur privaten Nutzung zur Verfügung steht, der Arbeitnehmer von dieser Möglichkeit aber keinen Gebrauch macht, dann sollte auch kein Arbeitslohn angenommen werden dürfen. Anders der BFH. Er korrigierte seine bisherige Rechtsprechung und entschied am 21. März 2013 (VI R 31/10, IV R 46/11, VI R 42/12), dass allein die einem Arbeitnehmer eingeräumte Möglichkeit, einen Dienstwagen auch privat nutzen zu dürfen, für die Annahme eines zu versteuernde ...

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