Die Sache mit der Berufung in Strafsachen

Der Mandant war in erster Instanz zu einer zwar niedrigen, allerdings nicht zur Bewährung ausgesetzten Freiheitsstrafe verurteilt worden. In seinem Auftrage hatte ich Berufung eingelegt.

In der dann anberaumten Berufungsverhandlung wies das Gericht darauf hin, daß eine Bewährung nicht in Betracht komme. Es sei ratsam, die Berufung zurückzunehmen, zumindest aber auf das Strafmaß zu beschränken.

Ein Grund, die Berufung zurückzunehmen, war nicht zu erkennen. Auch die Beschränkung auf das Strafmaß ergab keinen Sinn, wenn das Gericht doch schon darauf hinwies, an der zu verbüßenden Freiheitsstrafe nicht rütteln zu wollen. Die Berufung wurde daher weder zurückgenommen, noch beschränkt ...

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