Das Aus für das Erbschaftsteuer-Sparmodell “Cash”-GmbH

Wie zu befürchten war hat der Gesetzgeber eine Gestaltungsmöglichkeit im Erbschaftssteuerrecht abgeschafft, die bislang eine Erbschaftssteuerersparnis von 100 % möglich machte. Das Aus für das Sparmodell “Cash”-GmbH ist beschlossene Sache.

Bislang konnte durch die Gründung einer sogenannten Cash-GmbH die im Rahmen des Erbschaftsteuergesetzes bestehenden Steuervergünstigungen für Betriebsvermögen nach den §§ 13a, 13b ErbStG dazu genutzt werden, auch privates Geldvermögen vor der Erbschaftsteuer zu “retten”.

Betriebliches Vermögen ist nach der Erbschaftsteuerereform 2009 im Rahmen der Optionsverschonung u.U. komplett von der Besteuerung freigestellt, wenn der Anteil des Verwaltungsvermögens (z. B. Immobilienvermögen) am Betriebsvermögen die Grenze von zehn Prozent nicht überschreitet.

Nicht zum Verwaltungsvermögen zählten bisher Geldforderungen wie Sichteinlagen, Sparanlagen oder Festgeldkonten, so dass hierfür die steuergünstige Optionsverschonung in Anspruch genommen werden konnte ...

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