Beschwerde über kostenfreies aber registrierungspflichtiges WLAN eingereicht

Während in anderen europäischen Staaten allenorten offene WLAN-Internetzugänge angeboten werden, hat der Bundesgerichtshof hierzulande eine derartige Verunsicherung geschaffen, dass alle Nutzer unter Filesharing-Generalverdacht zu stehen scheinen.

Ein Beispiel: Am Flughafen Köln-Bonn wird zwar ein kostenfreier Internetzugang angeboten, aber nur nach namentlicher Registrierung und mit einjähriger Verbindungsdatenspeicherung. Ich habe beim Bundesdatenschutzbeauftragten eine Beschwerde gegen den Betreiber eingereicht und empfehle, sie als Vorlage für Beschwerden auch gegen andere registrierungspflichtige kostenlose WLAN-Netze zu nutzen.

Anbietern kostenloser WLAN-Internetzugänge ist es verboten, persönliche Daten ihrer Nutzer zu erheben, weil dies nicht zur Bereitstellung des Dienstes erforderlich ist (§ 95 TKG). Auch die „Störerhaftung“ für Rechtsverletzungen durch Nutzer hängt nicht davon ab, ob eine Nutzeridentifizierung erfolgt oder nicht (nähere Informationen hier).

Meine Beschwerde an den Bundesdatenschutzbeauftragten im Wortlaut:

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit beschwere ich mich über Datenschutzverstöße der Firma FairSpot® Unternehmensgruppe Inh ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK