18.000 € für die missglückte Blondine

Lea M. / pixelio.de

Eine 16-jährige wollte sich in einem Friseursalon ihre dunklen Haare blond färben lassen. Obwohl sie sich beklagte, dass ihre Kopfhaut jucke und brenne, setzte der Friseur die Arbeit fort (Wer schön sein will, muss leiden!). Mit der Schönheit hat es dann aber nicht so geklappt. Das Gesicht der jungen Frau schwoll in den Folgetagen an und in mehreren Bereichen der Kopfhaut starb das Gewebe ab und die Haare fielen dort aus. Im Universitätsklinikum wurde eine toxische Kontaktdermatitis diagnostiziert.

In erster Instanz erhielt die junge Frau ein Schmerzensgeld von 8.000 € zugesprochen. Das Oberlandesgericht stockte das Schmerzensgeld dann auf 18.000 € auf. Diesen Betrag sah der Senat als angemessen an. Einmal sei davon auszugehen, dass der Haarausfall unwiderruflich ist und in einem solchen Ausmaß, dass er von den verbliebenen Haaren nicht verdeckt werden könne ...

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