Finanzgericht Münster klärt Zweifelsfrage für die Berechnung der 10-jährigen Spekulationsfrist (§§ 22 Nr. 2, 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG)

Mit Urteil vom 22. Mai 2013 (10 K 15/12) hat das Finanzgericht Münster erkannt, dass es für die Berechnung der 10-jährigen Spekulationsfrist nicht auf den Zeitpunkt des Abschlusses des Vertrages, sondern auf die zivilrechtliche Wirksamkeit ankommt. Im Streitfall wurde ein Grundstück unter einer aufschiebenden Bedingung verkauft. Diese trat erst nach Ablauf der Spekulationsfrist ein.

In dem vom Finanzgericht Münster entschiedenen Fall erwarb der Kläger mit Kaufvertrag vom 3. März 1998 ein Grundstück. Der Kläger verkaufte dieses Grundstück. Der Notarvertrag vom 30. Januar 2008 lag aber innerhalb der Spekulationsfrist. Den Übergang von Besitz, Nutzung und Lasten hatten die Parteien für den 24. Juli 2008 vereinbart ...

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