Rezension Zivilrecht: WpÜG

Steinmeyer, Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz, 3. Auflage, Erich Schmidt 2013 Von ref. iur. David Eckner, Düsseldorf Sechs Jahre nach Erscheinen der zweiten Auflage liegt in der Reihe der Berliner Kommentare des Erich Schmidt Verlags der neue Kommentar zum Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz vor. Die 2013 erschienene, dritte Auflage wurde von Dr. Roland Steinmeyer, LL.M. (Cape Town), ausgewiesener Übernahmerechtsexperte am Berliner Standort der Kanzlei Wilmer Cutler Pickering Hale and Dorr LLP, herausgegeben. Michael Häger, der neben Steinmeyer noch auf den Vorauflagen des roten Einbands erschien, ist als Mitherausgeber und -autor ausgeschieden. Bei der Kommentierung des 68 Paragraphen umfassenden WpÜG unterstützten den Herausgeber die Autoren Oliver Klepsch (BaFin), Dipl.-Kff. Dr. Anke Nestler (VALNES Corporate Finance GmbH), Dr. Matthias Santelmann (Wilmer Hale LLP) sowie Florian Steinhardt (TaylorWessing). Der Kommentar ist weitgehend auf aktuellem Stand. Literatur fand Berücksichtigung bis zum 31. Oktober 2012; autoren- wie verlagsseitig sehr ambitioniert, bedenkt man, dass das Vorwort zum Januar 2013 unterschrieben wurde. Daran mag man zugleich den Vorteil der Kommentare erblicken, die mit einer übersichtlichen Anzahl von Autoren auskommen und dadurch aktuelle Information durch punkt- und termingenaue Manuskripte gewährleisten können. So wurde die Neufassung des § 30 Abs. 2 WpÜG zum Acting in Concert umfassend berücksichtigt, genauso wie die neuen Mitteilungspflichten im Hinblick auf Finanzinstrumente. Ein breites Meinungsbild wird zudem bei der Frage um den übernahmerechtlichen Squeeze Out der §§ 39a und 39b WpÜG im Hinblick auf die Widerlegbarkeit der Angemessenheitsvermutung gezeichnet ...Zum vollständigen Artikel


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