Sozialhilfe muss nicht Gebärdensprachkurs für Eltern bezahlen

Eltern gehörloser Kinder haben keinen Anspruch auf Kostenerstattung für einen Gebärdensprachkurs. Die von den Sozialhilfeträgern gewährte Eingliederungshilfe umfasse zwar die Unterrichtung des behinderten Kindes, nicht aber den Kurs für die Eltern, urteilte das Landessozialgericht (LSG) Baden-Württemberg in Stuttgart am Donnerstag, 18.07.2013 (AZ: L 7 SO 4642/12).

Geklagt hatten die Eltern eines nahezu tauben siebenjährigen Mädchens aus dem Landkreis Heilbronn. Das Kind besucht einen Regelkindergarten und erhält vom Sozialhilfeträger pädagogische und begleitende Hilfen. Damit das Kind die Gebärdensprache erlernen kann, finanziert der Landkreis den entsprechenden Unterricht über ein „persönliches Budget“ mit monatlich 2.400,00 €.

Die Eltern wollten jedoch ebenfalls die Gebärdensprache erlernen, damit sie mit ihrem Kind kommunizieren können ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK