Pop Art-Porträt verletzt Recht am eigenen Bild

Ein prominenter Sportler muss es nicht hinnehmen, das verfremdete Porträts seiner Person ohne seine Einwilligung verbreitet werden. So entschied das OLG Düsseldorf in seinem Urteil vom 23.07.2013 – I-20 U 190/12 (Pressemitteilung Nr. 20/2013).

Was war passiert?

Der Kläger - ein aus Mettmann stammender Golf-Profi – wollte es nicht hinnehmen, dass Fotos von ihm, die durch Änderung der Farbkombination im Pop Art-Stil verfremdet wurden, über das Internet zum Verkauf angeboten werden. Der Beklagte, der die Pop Art-Kunstwerke geschaffen hatte, erzielte durch den Verkauf eines der Bilder einen Erlös von 43,50 €. Im Gerichtsverfahren erklärte er, mit seinen Bildern den jeweiligen Prominenten zu huldigen, wobei die Verbreitung der Porträts dem höheren Interesse der Kunst diene und zudem das Informationsinteresse der Allgemeinheit befriedige. Dies half jedoch nicht.

Wie entschied das Gericht?

Das OLG Düsseldorf sah in der Verbreitung der Kunstwerke einen Verstoß gegen das Recht am eigenen Bild und verurteilte den Künstler zur Unterlassung und Zahlung von Schadensersatz ...

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