Immobilie in der Insolvenz - Timing ist Alles

Herr M. ist verzweifelt. Sein Eigenheim ist ihm heilig und nicht zuletzt die Aussicht auf den drohenden Verlust des Häuschens hat ihn bisher davon abgehalten, zum Insolvenzrichter zu gehen. Nun steht er mit einem Schreiben des Grundbuchamts vor mir, das ihm emotional reichlich unbeteiligt verkündet, dass für einen seiner Gläubiger eine Zwangssicherungshypothek eingetragen wurde. Vor allem wenn Gläubiger in das Grundstück vollstreckt haben und Zwangssicherungshypotheken in das Grundstück eingetragen wurden, ist der Schuldner gut beraten, sich darüber Gedanken zu machen, ob er ein Insolvenzverfahren für seine Zwecke nutzen kann und wann der richtige Zeitpunkt für den Insolvenzantrag ist. Die schlechte Nachricht zuerst: Im Insolvenzverfahren würde der Insolvenzverwalter versuchen, die Immobile zu Geld zu machen. Allerdings gibt es dennoch gute Chancen, nicht ausziehen zu müssen. Das Ziel muss dabei sein, dafür zu sorgen, dass die Eintragung der Zwangssicherungshypothek nach § 88 InsO der so genannten "Rückschlagsperre" unterfällt und deshalb mit Insolvenzeröffnung unwirksam wird oder vom Insolvenzverwalter nach §§ 129 ff. InsO angefochten werden kann ...Zum vollständigen Artikel


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