Aufbau eines Fonds am Beispiel einer GmbH & Co. KG

Kapitalanlagerecht

In vielen Erstberatungsgesprächen haben wir die Erfahrung gemacht, dass unsere Mandanten von ihren Anlageberatern oder -vermittlern nie richtig darüber aufgeklärt wurden, was sie mit ihrer Anlage eigentlich erworben haben. Es herrscht die Fehlvorstellung, damit eine Kapitalanlage gekauft zu haben, die sich im schlechtesten Falle ungünstig verkaufen lässt. Dies ist nur verständlich, denn oftmals haben Kapitalanleger lediglich seitens der Berater verschiedenste Versprechen zu einer Wertentwicklung erhalten, die sich schlussendlich nicht erfüllen. Die zugrundeliegende rechtliche Konstruktion der Anlagegesellschaften, bei denen sie Anlagen zeichnen, wurde nicht erklärt.

Um darzustellen, dass sich eine Anlage zumeist nicht einfach ablegen lässt wie ein zu klein gewordenes Kleidungsstück, entwerfen wir im Folgenden an einem fiktiven Fall den Ablauf des Konzepts Fond.

Zum tieferen Verständnis sei das stark vereinfachte und fiktive Projekt der Auflegung eines Fonds namens „Banana Cruise Liner” genommen:

Auflegung eines Fonds

Das Emissionshaus „EMMS Capital AG” befindet sich unter Druck, da bereits mehrere Banken nach einem neuen Fond angefragt haben. Die Banken haben ein großes Eigeninteresse daran, derartige Beteiligungen an ihre Kunden zu vermitteln. Die Kunden zahlen nämlich nicht schlicht ihre Beteiligung als Einlage an die Fonds, sondern es fließen nach erfolgreicher Vermittlung aus den Fonds auch hohe Erfolgshonorare, sogenannte Provisionen, an die Banken zurück. Darin liegt das primäre Interessen der Banken, nicht die Vermittlung einer inflationsbereinigenden Anlage aufgrund frei verfügbaren Kapitals zu einer Wertsteigerung nebst Steuerersparnis der Kunden.

Daher schließt sich das Emissionshaus mit der Reederei „Ahoi GmbH” mit Sitz in Stralsund zusammen ...

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