ArbG Freiburg: Entgeltfortzahlung auch bei Arbeitsunfähigkeit wegen eines Hundesbisses

Das Arbeitsgericht Freiburg hat in seinem Urteil vom 13.01.2010, Az.: 2 Ca 215/09 entschieden, dass ein Arbeitnehmer auch dann einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung hat, wenn er aufgrund eines Hundesbisses arbeitsunfähig wird.

Im Ausgangsfall besuchte der Arbeitnehmer im Jahr 2009 gemeinsam mit seinem Hund, eine Bernersennenmischung, ein Vereinsfest. Der Hund des Arbeitnehmers wurde hierbei plötzlich und unvorhersehbar von einer freilaufenden Dogge angegriffen. Die Dogge verbiss sich im Hund des Arbeitnehmers und hielt ihn hängend im Maul. Der Arbeitnehmer griff in die Situation ein und befreite seinen Hund aus dem Maul der Dogge, wobei diese wiederum den Arbeitnehmer biss und ihn an der linken Hand verletzte. Der schließlich behandelnde Arzt des Arbeitnehmers bescheinigte diesem eine Arbeitsunfähigkeit für insgesamt einen Monat.

Der Arbeitgeber allerdings verweigerte dem Arbeitnehmer die Entgeltfortzahlung, da er seine Arbeitsunfähigkeit schuldhaft selbst herbeigeführt hatte ...

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