15,5 Milliarden Schulden: Die Autometropole Detroit ist pleite

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Zuletzt sollte ein staatlich berufener Notfall-Manager die maroden Finanzen Detroits sanieren. Doch auch der Wirtschaftsexperte Kevyn Orr konnte die Stadt nicht vor der Pleite retten. Ein gewaltiger Schuldenberg und sinkende Steuereinnahmen belasten den Haushalt. Als zudem ein Deal mit Gläubigern scheiterte, fehlte der Stadt das Geld, um Schulden zu bedienen und die rund 10.000 Angestellten zu bezahlen.

Detroit – Zuletzt sollte ein staatlich berufener Notfall-Manager die maroden Finanzen Detroits sanieren. Doch auch der Wirtschaftsexperte Kevyn Orr konnte die Stadt nicht vor der Pleite retten. Ein gewaltiger Schuldenberg und sinkende Steuereinnahmen belasten den Haushalt. Als zudem ein Deal mit Gläubigern scheiterte, fehlte der Stadt das Geld, um Schulden zu bedienen und die rund 10.000 Angestellten zu bezahlen.

Orr meldete daher am Donnerstag bei einem Bundesrichter den Bankrott an. Es ist das erste Mal, dass eine Stadt dieser Größe Insolvenz anmeldet. Die Außenstände werden auf etwa 18,5 Milliarden Dollar (14 Milliarden Euro) geschätzt – bei einem jährlichen Haushaltsdefizit von 380 Millionen Dollar.

Die Bankrotterklärung eröffnet den Verwaltern neue Möglichkeiten; sie können beispielweise städtischen Besitz veräußern, um ausstehende Forderungen zu begleichen. “Der finanzielle Notstand in Detroit kann ohne diesen Schritt nicht erfolgreich angegangen werden”, erklärte der republikanische Gouverneur von Michigan, Rick Snyder.

Die Pleite hatte sich bereits seit längerem abgezeichnet ...

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