Das im Pop Art-Stil verfremdete Porträt eines Sportlers

Das durch ein im Pop Art-Stil verfremdetes Bild eines bekannten Sportlers, das über rein handwerkliches Können hinaus keinen künstlerischen Gehalt aufweist, verstößt gegen das Recht des Sportlers am eigenen Bild.

So hat das Oberlandesgericht Düsseldorf in dem hier vorliegenden Fall eines Verkäufers entschieden, der über seine Homepage und Internetauktionen durch Änderung der Farbkombination im Pop Art-Stil verfremdete Fotografien des aus Mettmann stammenden Golf-Profis Martin Kaymer verkauft hatte. Für eines der Bilder erzielte der Beklagte im Wege der Internetauktion einen Verkaufserlös von 43,50 Euro. Im Verfahren berief er sich darauf, er huldige mit seinen Bildern den jeweiligen Prominenten. Dabei diene die Verbreitung der Porträts dem höheren Interesse der Kunst und befriedige zudem das Informationsinteresse der Allgemeinheit ...

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