Bildungsteilzeit: Neue Weiterbildungsmöglichkeiten im Job

Remo Sacherer

Ab 1. Juli ist Bildungsteilzeit möglich: Dauert sie mindestens vier Monate beziehungsweise maximal zwei Jahre, gibt es Geld vom AMS.

Mit der ab 1. Juli 2013 geschaffenen Bildungsteilzeit wird es möglich, dass sich Arbeitnehmer bei aufrechtem Dienstverhältnis mit staatlicher Unterstützung weiterbilden. Die Bildungsteilzeit orientiert sich am Modell der schon bisher gerne genutzten Bildungskarenz. Die Neuregelung hat aber einen klaren Vorteil: Die Mitarbeiter können neben der Bildungsmaßnahme weiterhin in ihrer Firma auf Teilzeitbasis arbeiten. So bleiben sie über Unternehmensgeschehnisse informiert und verlieren nicht den Anschluss zu ihren Kollegen. Die Inanspruchnahme von Bildungsteilzeit ist aber nur möglich, wenn das Dienstverhältnis mindestens schon sechs Monate gedauert hat. Weiters muss der Arbeitgeber der Weiterbildungsmaßnahme zustimmen. Lehnt das Unternehmen den Wunsch nach Bildungsteilzeit ab, gibt es keine Rechtsdurchsetzungsmöglichkeit für den Arbeitnehmer. Haben sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf die Bildungsteilzeit geeinigt, ist Beginn, Dauer, Ausmaß und Lage der Teilzeitbeschäftigung schriftlich zu vereinbaren. Dabei muss die bestehende wöchentliche Normalarbeitszeit während der Bildungsteilzeit um mindestens 25 Prozent beziehungsweise darf um maximal 50 Prozent reduziert werden.

Auch Teilzeitkräfte haben Anspruch

Auch Teilzeitkräfte können Bildungsteilzeit in Anspruch nehmen. Doch Vorsicht: Mindestens 10 Stunden pro Woche müssen weiterhin gearbeitet werden ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK