Schofliger Chef

Eine Arbeitnehmerin arbeitete 7 Jahre bei einer Kuchenbude im wahrsten Sinne des Wortes. Eines Tages kommt sie in den Betrieb, da legt ihr der Chef ein Schreiben vor. Es war der 25.6. Sie ist gekündigt, zum 30.6.

Selbst juristische Laien wissen mittlerweile, dass Kündigungsfristen länger sind. Also marschiert sie zum Arbeitsgericht und gibt eine Klage zu Protokoll.

Nach deren Zustellung an ihren Ex-Chef bekommt sie Post von seinem Anwalt. Naja, sie wird nun fristgerecht gekündigt. Der Brief war vom 8.7. Und der Anwalt kündigt fristgerecht zum 30.08. Nach 7 Jahren soll das fristgerecht sein? Und seit wann endet der August auf den 30.08.? Im übrigen heißt es im Schreiben, dass sie unwiderruflich von der Arbeit freigestellt ist.

In dem Verfahren nimmt der Anwalt dann Stellung. Es war ja außerdem eine personenbedingte Kündigung. Die Arbeitnehmerin hätte Anweisungen nicht befolgt. Aber nicht Anweisungen des Chefs. Angeblich hätte sie auf Anweisungen der Ehefrau des Chefs nicht reagiert. Im übrigen gab es einen Inhaberwechsel, er habe erst 2009 den Laden übernommen, daher stimmt die Kündigungsfrist ...

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