Die nicht bestandene mündliche Prüfung

In einer Prüfungsordnung kann das Bestehen einer Prüfung nicht nur von der Erreichung eines bestimmten Notendurchschnitts abhängig gemacht werden; vielmehr darf der Verordnungsgeber zusätzlich für einzelne Prüfungsteile mindestens ausreichende Leistungen fordern. Eine derartige Regelung ist mit dem Grundrecht der Berufsfreiheit vereinbar.

Mit dieser Begründung hat das Verwaltungsgericht Koblenz in dem hier vorliegenden Fall die Klage eines Stadtinspektor-Anwärters abgewiesen, der die mündliche Prüfung zum gehobenen nicht technischen Dienst nicht bestanden hatte und damit nicht einverstanden war. Er durchlief die Ausbildung für den gehobenen nicht technischen Dienst in der Kommunalverwaltung und der staatlichen allgemeinen und inneren Verwaltung von Rheinland-Pfalz. Nachdem er den schriftlichen Teil der Prüfung bestanden hatte, erfolgte die mündliche Prüfung. Sein Aktenvortrag sowie die Leistungen in drei Fächern wurden mit mangelhaft, eine weitere mündliche Leistung mit befriedigend bewertet. Daraufhin teilte das Prüfungsamt der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Mayen (FHöV) dem Anwärter mit, er habe die Prüfung nicht bestanden. Hiermit war der Prüfling nicht einverstanden und erhob nach erfolglosem Widerspruchsverfahren Klage ...

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