Arbeitsrecht: Sympathie für China ist keine Weltanschauung

Diskriminieren Sie einen Mitarbeiter wegen seiner Weltanschauung oder weil Sie eine solche bei ihm vermuten, können Entschädigungs- und Schadenersatzansprüche auf Sie zukommen. Beide Fälle setzen nach Ansicht des Bundesarbeitsgerichts aber voraus, dass der Beschäftigte Indizien vorbringen und beweisen kann, die auf eine Benachteiligung wegen einer (vermuteten) Weltanschauung hindeuten. Persönliche Einstellungen, Sympathien oder Haltungen seien dabei keine Weltanschauung. Damit haben die Richter die Klage einer Redakteurin der Deutschen Welle abgewiesen. Die Frau war seit 1987 auf Honorarbasis in der China-Redaktion tätig. Nachdem sie sich im April 2010 erfolglos für eine Festanstellung beworben hatte, teilte ihr das Unternehmen im Juni 2010 mit, dass der bis Jahresende geltende Honorarrahmenvertrag nicht über das Jahresende 2010 hinaus verlängert werde ...

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