Helferindustrie ist auf weibliche Opfer ausgerichtet

Gewalt wird regelmäßig nur mit Männern assoziiert. Dabei ist nach aktuellen Statistiken jedes vierte Opfer von häuslicher Gewalt in Paarbeziehungen männlich. Gewalt an Männern ist noch immer ein Tabuthema, aber es gibt sie häufiger als man denkt. Gewalt gegen Männer Häusliche Gewalt kann in vielen verschiedenen Formen auftreten: psychisch, körperlich oder sexuell. Beispiele von gewalttätigen Verhaltensweisen sind Schlagen, Einsperren, Bedrohen, aber auch böswillige Handlungen wie Schikane, Eifersucht oder Kontrollwahn. Gerade bei mit derartiger Gewalt konfrontierten Männern gibt es einige Hinderungsgründe, sich selbst auch als Gewaltopfer zu sehen. Sie könnten die Gewalt als nicht schlimm einstufen, weil sie sich als Versager fühlen oder häufig wenig Zugang zu ihrer Gefühlswelt haben. Bei Gewalt an Männern kommt noch das gesellschaftliche Tabu dazu. Man glaubt ihnen nicht, weil es einfach nicht in die Köpfe der Leute passt. Wenn sich ein Mann dann „outet“, schlägt ihm häufig nur Spott und Unverständnis entgegen: „Was bist du denn für ein Weichei?“ Auch bei der Polizei finden Männer regelmäßig keine Hilfe, man schickt sie oft nach Hause und sagt: „Lösen Sie es wie ein Mann ...Zum vollständigen Artikel


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