Das Strafverfahren, das es gar nicht gibt

Die Mandantin fiel aus allen Wolken:

Sie hatte ein Schreiben der Staatsanwaltschaft Köln “wegen Verdacht des Betruges” erhalten. Angeblich habe sie “mit internationalen Vorkassen/Telefonbetrügern in Verbindung” gestanden. Sie möge sich innerhalb von sieben Tagen zu dem Vorwurf äußern und eine Kölner Telefonnummer anrufen.

Statt in Köln rief die Mandantin bei mir an und übersandte mir das Behördenschreiben. Dieses trug einen offiziellen Briefkopf der Staatanwaltschaft Köln (incl. Wappen, Aktenzeichen, angeblicher Unterschrift eines Oberstaatsanwalts, Angaben zu den Öffnungszeiten der Behörde, Hinweis auf Einlaßkontrollen am Eingang etc.) ...

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