10 Mio. Euro Bußgeld gegen Moravia Steel Deutschland GmbH im Schienenkartell

Das Bundeskartellamt hat gegen das Unternehmen Moravia Steel Deutschland GmbH mit Sitz in Kürten ein Bußgeld in Höhe von 10 Mio. Euro verhängt. Damit hat die Behörde das Ermittlungsverfahren gegen Hersteller und Lieferanten von Schienen wegen wettbewerbswidriger Absprachen zu Lasten der Deutschen Bahn AG abgeschlossen.

Im vergangenen Jahr hatte das Bundeskartellamt bereits Bußgelder gegen ThyssenKrupp, voestalpine und die seit 2010 zum Vossloh Konzern gehörende Stahlberg Roensch verhängt. Die Summe der in diesem Fall verhängten Bußgelder erhöht sich damit auf insgesamt 134,5 Mio. Euro. Das Verfahren wurde ausgelöst durch einen Bonusantrag des österreichischen Unternehmens voestalpine AG.

Dazu Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes:

„Mit der heutigen Entscheidung haben wir die erste Tranche des Schienenkartells zum Abschluss gebracht ...

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