Sonntag. 6 Uhr. Morgens. Englisch. Chinesisch. Französisch. Und Sie so?

Insider wissen nach dem Post-Titel, um was es geht.

Morgen.

Es ist Tradition.

Es ist Kult.

Einmal im Jahr.

Der Münchner Kocherlball, DER Ball schlechthin. Der Ball für die Frühaufsteher

Es ist die am besten besuchte Volkstanzveranstaltung in München. Morgen, Sonntag, ist es wieder so weit, in aller Herrgottsfrüh’ um 6.00 Uhr morgens am Chinesischen Turm. Die frühe Stunde hatte einen schlichten Grund: Nur zu dieser Uhrzeit konnten sie dort hin gehen, die Hausdiener, Gärtner, Kindermädchen und Köchinnen – die Kocherl eben. Und so trafen sie sich eben sonntags in aller Frühe bereits Ende des 19. Jahrhunderts zum Tanzen. So waren sie dann, wenn die Herrschaft aus der Kirche zurück war, wieder zum Dienst zurück. Vor 24 Jahren wurde der Brauch wiederbelebt. Und die Münchner lieben ihn wie in alter Zeit: Den Ball und die ganz besondere Atmosphäre in der Früh und die wunderbaren Kostüme, an denen viele Menschen jedes Jahr aufs Neue feilen. Getanzt werden auf dem Kocherlball Walzer, Polka, Boarische oder Landler – angeleitet von Tanzmeisterin Katharina Mayer. Einzige Bedingung für den Spass: Man muss wirklich früh aus den Federn kommen. Denn los geht’s traditionsgemäss um Punkt 6.00 Uhr ...

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