ARGE Baurecht: Stundenlohnabrechnungen müssen transparent sein!

Die ARGE Baurecht, deren Mitglied ich bin, weist auf folgenden Fakt für Bauunternehmer und Bauherren hin:

BERLIN (DAV) – Unternehmer kennen das Problem: Der Bauherr klagt über unverständliche Rechnungen und bezweifelt die Anzahl der in Rechnung gestellten Arbeitsstunden. Eskaliert der Streit und kommt er zur Entscheidung vor ein Gericht, hat der Bauunternehmer unter Umständen ein ernsthaftes Problem: Er muss nämlich eventuell seine Abrechnung bei Gericht plausibel belegen können. Das kann er aber nur, wenn er und seine Mitarbeiter bereits während der Ausführung der Arbeiten sorgfältig dokumentiert haben, wann wer was gemacht hat. Im Nachhinein ist dies kaum noch möglich, konstatiert die Arbeitsgemeinschaft für Bau- und Immobilienrecht (ARGE Baurecht) im Deutschen Anwaltverein (DAV). Jeder, der schon einmal ein Gerichtsverfahren geführt hat (oder führen musste), weiß, dass es vor Gericht darauf ankommt, Behauptungen zu bestreiten beziehungsweise zu belegen. Im konkreten Beispiel kann der Bauherr, der die Rechnung nicht bezahlt, zunächst pauschal behaupten, der Unternehmer habe unwirtschaftlich gearbeitet oder seine Leistung unwirtschaftlich organisiert. Deshalb seien zu viele Stunden abgerechnet worden ...

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