Zwei Seiten könnten die Freiheit bedeuten

Einer der spektakulärsten Gerichtsprozesse der letzten Dekade könnte neu aufgerollt werden: Der Hamburger Strafverteidiger Udo Jacob hat beim Hanseatischen Oberlandesgericht einen Antrag auf Wiederaufnahme des Strafverfahrens gegen Mounir El Motassadeq gestellt. Der Marokkaner aus dem Umfeld der „Hamburger Zelle“ um den 9/11-Attentäter Mohammad Atta verbüßt in der Justizvollzugsanstalt Hamburg-Fuhlsbüttel eine 15-jährige Freiheitsstrafe, zu der er 2007 wegen Beihilfe zum Mord an den 246 Passagieren der abgestürzten Flugzeuge und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung rechtskräftig verurteilt worden war. Seit Mai ist der Strafverteidiger im Besitz eines zweiseitigen Schriftstücks, das die „Wende“ im Fall Motassadeq bringen könnte. Der ebenfalls dieser „Hamburger Zelle“ zugerechnete Ramzi Binalshibh entlastet Motassadeq in einer schriftlich verfassten Aussage, die er gegenüber zwei amerikanischen Anwälten gemacht habe: Motassadeq habe danach „nie etwas mit 9/11 zu tun gehabt“ ...Zum vollständigen Artikel

  • 9/11 - Ist Motassadeq doch kein Terrorist?

    abendblatt.de - 3 Leser - Hamburg. Einer der spektakulärsten Gerichtsprozesse des vergangenen Jahrzehnts muss möglicherweise neu aufgerollt werden: Der Hamburger Strafverteidiger Udo Jacob hat beim Hanseatischen Oberlandesgericht (OLG) einen Antrag auf Wiederaufnahme des Verfahrens gegen Mounir El Motassadeq gestellt. Der 39 Jahre alte Marokkaner aus dem Umfeld der "Harb...

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