Gleichstellung mit Schwerbehinderten auch bei angestellten Lehrern

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) darf angestellten, behinderten Lehrern nicht einfach wegen ihrer unbefristeten Beschäftigung die Gleichstellung mit schwerbehinderten Menschen versagen. Ein Angestelltenverhältnis steht dem nicht entgegen, entschied das Hessische Landessozialgericht (LSG) in Darmstadt in einem am Dienstag, 16.07.2013, veröffentlichten Urteil (AZ: L 6 AL 116/12).

Konkret ging es um einen an Multipler Sklerose angestellten Lehrer. Der Pädagoge war fünf Jahre als Beamter auf Probe beschäftigt. Da seine vorzeitige Dienstunfähigkeit nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde er nicht in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit übernommen. Stattdessen erhielt er einen unbefristeten Angestelltenvertrag.

Damit wollte sich der Pädagoge nicht zufriedengeben. Da bei ihm krankheitsbedingt ein Grad der Behinderung (GdB) von 30 festgestellt wurde, beantragte er bei der BA nun die Gleichstellung mit schwerbehinderten Menschen ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK