...alles außer Tiernah..., äh, alles außer peer to peer

Grenzenlos surfen. Hört sich super an. Doch dass das immer so eine Sache ist mit Werbeversprechungen, wissen wir ja. Und dass grenzenlos leider eben nicht grenzenlos ist, das wissen wir auch. Das musste jetzt auch Vodafone mal wieder schmerzhaft erfahren, und zwar aus dem heute verkündeten Urteil des Landgerichts Düsseldorf vom 19.07.2013, Aktenzeichen: 38 O 45/13. Der Mobilfunkriese hatte nämlich für seinen Tarif Vodafone Red M wie folgt geworben: "Ideal zum grenzenlosen Telefonieren und Surfen" - Werbung abgerufen auf der Vodafone-Homepage am 19.07.2013, 16.00 Uhr Und hat er das Versprechen auch gehalten? Nun ja, wenn man sich weiter durchklickte, erst auf den Reiter "Tarifinformationen", dann nach unten scrollte und dann auf "Weitere Hinweise und Fußnoten einblenden" ging, kam unter der laufenden Ziffer 4 der Satz "Die Nutzung für Peer-to-Peer-Kommunikation ist nicht gestattet." Fußnote zur obigen Werbung, abgerufen auf der Vodafone-Homepage am 19.07.2013, 16.00 Uhr Das schmeckte dem Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) nicht, denn schließlich habe jeder "Anspruch auf einen diskriminierungsfreien Zugang zu Onlinediensten und Inhalten". Und wer grenzenlos sage, müsse auch grenzenlos liefern ...Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK