20 Zähne – und der Entzug der zahnärztlichen Approbation

Die Ziehung von zwanzig Zähnen ohne wirksame Einwilligung des Patienten ist ein Grund für den Widerruf der erteilten Approbation als Zahnarzt wegen Berufsunwürdigkeit.

So hat das Oberverwaltungsgericht des Landes Sachsen-Anhalt in dem hier vorliegenden Fall die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Magdeburg bestätigt, das gegenüber einem Zahnarzt von dem Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt der Widerruf der erteilten zahnärztlichen Approbation wegen der Ziehung von zwanzig Zähnen ohne wirksame Patienteneinwilligung ausgesprochen werden durfte.

Nach Auffassung des Oberverwaltungsgerichts des Landes Sachsen-Anhalt sei für die Beurteilung der Widerrufsvoraussetzungen die Sach- und Rechtslage bei Erlass des streitgegenständlichen Widerrufsbescheides maßgeblich. Seit Begehung des strafrechtlich durch das Amtsgericht Stendal abgeurteilten Verfahrens wegen vorsätzlicher Körperverletzung im Jahr 2005 seien zwar bis zum Entzug der zahnärztlichen Approbation sechs Jahre vergangen ...

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