Neues Kostenrecht für Notare und Gerichte ab August – vorher schnell noch den Notar beauftragen

Der Gesetzgeber steht kurz vor dem Abschluss der Reformierung des Kostenrechts für Notare und Gerichte. Das GNotKG absolvierte am 5. Juli 2013 den dritten Durchlauf im Bundesrat; es wird höchstwahrscheinlich zum 1. August 2013 in Kraft treten.

Für die Anwendung des neuen Kostenrechts wird der Zeitpunkt der Auftragserteilung maßgeblich sein. Wer daher den Beurkundungsauftrag vor Inkrafttreten des neuen Gesetzes erteilt, kommt noch in den Genuss der alten, zumeist weniger kostenträchtigen Rechtslage.

In einigen Fällen wird das neue Kostenrecht nämlich zu teilweise deutlich höheren Notargebühren führen:

für in einer fremden Sprache errichtete Urkunden fällt künftig eine Zusatzgebühr von 30 Prozent der „regulären“ Gebühr (Nr. 26001 KV) an; für die Prüfung eines Bedingungseintritts bei der Veräußerung von GmbH-Anteilen erhält der Notar zusätzlich eine halbe Gebühr (Nr. 22200 Ziffer 6 KV), also eine Zusatzgebühr von 25 Prozent, und für die Mitbeurkundung einer Rechtswahlklausel werden weitere 30 Prozent fällig (§ 104 III, § 111 Nr. 4 GNotKG) ...Zum vollständigen Artikel

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