Digitale Bürgerwehr

„Hilf dir selbst, so hilft dir Gott,“ wird gerade als neues Motto vom Innenministerium ausgegeben: Minister Friedrich appelliert an die Deutschen, mehr für den Schutz ihrer Daten zu tun, um sich der Überwachung durch Programme wie Prism, Tempora und andere zu entziehen.

Von der Politik ist nicht viel zu erwarten

Wenn der Staat nicht mehr für den Schutz seiner Bürger sorgen kann, muss der Bürger sich selbst organisieren. Es geht aber nicht mehr um bewaffnete Bürgerwehren, sondern um mehr Sicherheitsbewusstsein und mehr Sicherheitstechnik.

Die Zeit berichtet von der Sigint-Konferenz des Chaos Computer Club, dass die Hacker-Gemeinde sich kaum Illusionen macht: Geheimdienste seien eine ganz eigene Liga. Manche sprechen vom Staat im Staat. Sie sind nicht wie Zensursula oder Acta, sie lassen sich weder von der Politik noch von der Gesellschaft kontrollieren, noch von Demonstrationen beeindrucken oder gar stoppen. Um der Ausspähung durch Prism und ähnliche Programme zu entgehen fordern sie deshalb:

Die Massen sollen Verschlüsseln lernen.

Ganz unabhängig von den Enthüllungen um die Spionageprogramme durch Edward Snowden prognostiziert der Hightech-Verband BITKOM auf Basis aktueller Daten, dass die Nachfrage nach Technologien und Lösungen zur Verbesserung der IT-Sicherheit weiter wächst. Der Umsatz mit Software und Services bei Virenscannern, Firewalls, Zugriffsverwaltung und Co. steigt dieses Jahr in Deutschland voraussichtlich um 5 Prozent auf gut 3,3 Milliarden Euro.

In diese Entwicklung passt auch, dass ein Münchener Start-Up Unternehmen jüngst eine verschlüsselte Kollaborationsplattform entwickelt hat, um eine Alternative zur Cloud zu bieten ...

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