Die Umsatzsteuer aus der Verteidigerrechnung kann ich nicht als Vorsteuer abziehen

Auch wenn der Verteidiger wegen eines Vorwurfs tätig wird, der im Zusammenhang mit der unternehmerischen Tätigkeit steht, kann der Unternehmer die auf die Verteidigerkosten entfallende Mehrwertsteuer nicht als Vorsteuer absetzen. Das hat der Bundesfinanzhof in einem Urteil vom 11.04.2013 entschieden, nachdem er diese Frage zuvor dem dem Europäischen Gerichtshof vorgelegt hatte. Es war die Frage, ob es für den Vorsteuerabzug auf den maßgeblichen Entstehungsgrund der Aufwendungen ankomme. Dieser Entstehungsgrund könnte einmal sein, dass die mutmaßliche Straftat im Interesse des Unternehmens begangen wurde. Andererseits könnte man auch die Auffassung vertreten, das unmittelbare Ziel der erbrachten Leistung sei, eine Bestrafung zu verhindern ...

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