Datenschutz-Grundverordnung: Zukünftig kein Datenschutz mehr für Internet-“Metadaten“?

Die veraltete US-Verfassung schützt die Bürger nicht vor einer Sammlung und Auswertung ihrer Verbindungs- und sonstigen „Metadaten“. Wozu dies führt, zeigt der aktuelle Prism-Skandal.

Mit der geplanten Datenschutz-Grundverordnung der EU, die unter anderem das strenge deutsche Internetdatenschutzrecht (TMG) aushebeln würde, drohen Protokolle der Internetkonzerne über unser Surfverhalten nun auch aus unserem Datenschutzrecht herauszufallen. Die Konzerne dürften dann eine völlig ungehemmte Aufzeichnung unseres Surfverhaltens vornehmen mit der Behauptung, „aller Voraussicht nach“ lasse sich der Surfer nicht anhand seiner IP-Adresse identifizieren.

Ich habe heute den zuständigen Berichterstatter im Europaparlament alarmiert:

der Kommissionsentwurf der Datenschutzgrundverordnung weist gravierende Übersetzungsunterschiede auf, wo der Begriff der „betroffenen Person“ und damit der Anwendungsbereich des Datenschutzes definiert wird (Art. 3 Abs ...

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