Rezension Strafrecht: StPO

Meyer-Goßner, Strafprozessordnung, 56. Auflage, C. H. Beck 2013 Von Rechtsreferendar Marcus Heinemann, Dipl.-Verw. (FH), Hamburg Pünktlich zum Sommer 2013 erscheint der Kommentar von Meyer-Goßner zur StPO mit GVG und Nebengesetzen in 56. Auflage neu auf dem juristischen Büchermarkt. Die Kommentierung befindet sich hinsichtlich Gesetzgebung, Rechtsprechung und Literatur dabei auf dem Stand vom 4. Mai 2013 – mehr Aktualität geht kaum! Erläutert wird das vorliegende Werk wie gewohnt von Prof. Dr. Lutz Meyer-Goßner, Vorsitzender Richter am BGH a. D. und Honorarprofessor an der Philipps-Universität Marburg, sowie Prof. Dr. Bertram Schmitt, Richter am BGH und Honorarprofessor an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, der weitere Teile zur Bearbeitung übernommen hat. Zu den zahlreichen neu eingearbeiteten Gesetzen zählen insbesondere das Gesetz über die Vereinfachung des Austausches von Informationen und Erkenntnissen zwischen den Strafverfolgungsbehörden der Mitgliedstaaten der Europäischen Union mit daraus resultierenden Änderungen der §§ 478 und 481 StPO, das Gesetz zur Stärkung der Täterverantwortung nunmehr auch in der Form der Weisungsmöglichkeit zur Teilnahme des Beschuldigten an einem sozialen Trainingskurs (§ 153a I 2 Nr. 6 StPO) und das wegen der Rechtsprechung des BVerfG resultierende Gesetz zur bundesrechtlichen Umsetzung des Abstandsgebotes im Sicherungsverfahren. Das Abstandsgebot beschreibt die Differenzierung zwischen der Ausgestaltung des Freiheitsentzugs im Strafvollzug einerseits und im Sicherungsverfahren andererseits, weil letztgenannte Maßnahme lediglich der Vorbeugung vor zukünftigen Straftaten dienen und kein vergangenes Verhalten sanktionieren soll. Aus der Rechtsprechung ist vor allem die Grundsatzentscheidung des BVerfG zur Verständigung im Strafverfahren zu nennen (vgl ...Zum vollständigen Artikel


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