EU-Kommission: Richtlinien-Entwurf zur elektronischen Rechnungsstellung bei öffentlichen Aufträgen

Die EU-Kommission hat einen Entwurf für eine Richtlinie über die elektronische Rechnungsstellung bei öffentlichen Aufträgen vorgelegt (e-invoicing). Begleitet wird diese Richtlinie von einer Mitteilung, in der die Kommission ihre Vorstellungen von einer vollständigen Digitalisierung der öffentlichen Auftragsvergabe, die sogenannte durchgängig elektronische Vergabe („end-to-end e-procurement“), beschreibt. Im September lädt die Kommission zu einer Konferenz zum Thema.

Die elektronische Rechnungsstellung ist, so die Kommisson, “ein weiterer wichtiger Schritt zur papierlosen öffentlichen Verwaltung (e-Government) in Europa”, einem der vorrangigen Ziele der Digitalen Agenda der EU. Nach Schätzungen der Kommission könnte die Einführung der elektronischen Rechnungsstellung bei öffentlichen Ausschreibungen EU-weit Einsparungen von bis zu 2,3 Mrd. EUR ermöglichen. Dazu der für Binnenmarkt und Dienstleistungen zuständige EU-Kommissar Michel Barnier in einer Pressemitteilung:

„Eine moderne und effiziente öffentliche Verwaltung in der EU, das ist das vorrangige Ziel der Europäischen Kommission. Die Umstellung auf die elektronische Auftragsvergabe und insbesondere auf die elektronische Rechnungsstellung kann erhebliche Einsparungen ermöglichen und den Regierungen und Tausenden von Unternehmen, die im Binnenmarkt tätig sind, das Leben spürbar erleichtern. Durch die Umstellung von Papier auf eine vollautomatisierte Rechnungsstellung können die Kosten für den Erhalt einer Rechnung von 30 bis 50 EUR auf 1 EUR gesenkt werden. Dies sind in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gute und sinnvolle Einsparungen. Als größter Auftraggeber sollte sich die öffentliche Hand ganz besonders entschieden für die Einführung der elektronischen Rechnungsstellung einsetzen ...

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