Wer nicht wirbt, der stirbt! Gilt das auch für Ärzte? Und wie darf der Arzt werben?

Werbung war lange Zeit für Ärzte ein Tabu. Der niedergelassene Arzt war sozusagen Organ der Gesundheitspflege und kein Unternehmer, der für sich werben muss. Mit zunehmender Ökonomisierung der niedergelassenen ärztlichen Tätigkeit und insbesondere in den städtischen Ballungsräumen mit höherer Arztdichte hat sich das Bild allerdings gewandelt: Der Arzt muss aus der Masse hervorstechen, insbesondere wenn er sich gegen die wachsende Zahl von Medizinischen Versorgungszentren behaupten will (die ihrerseits meist Werbung betreiben).

Bloß - wie kann er werben, ohne gegen die gesetzlichen Vorgaben zu verstoßen? Wer will schon riskieren, von einem anderen Arzt abgemahnt oder berufsrechtlich gerügt zu werden?

In den vergangegen Jahren hat das Heilmittelwerberecht seinen Griff zwar etwas gelockert - Werbungen, die noch vor zehn Jahren undenkbar gewesen wären, sind mittlerweile erlaubt. Zuletzt wurde das Werberecht des Arztes Ende 2012 weiter liberalisiert. Für den Arzt ist es von außen aber kaum durchschaubar, welche Werbemaßnahmen im Einzelnen zulässig sind und welche nicht.

Der Arzt will vor allem seinen Fachkompetenz darstellen. Sie ist das wichtigste Qualitätsmerkmal eines Arztes. Der Facharzttitel alleine bringt da nicht viel. Er ist eher ein Unterscheidungsmerkmal. Empfehlungen Ditter sind sehr hilfreich, z.B. bei Jameda ...

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