Freispruch vom Vorwurf der räuberischen Erpressung

Einem 24-jährigen Mann wurde die versuchte räuberische Erpressung vorgeworfen. Im Strafverfahren vor dem Schöffengericht musste der Angeklagte sich dagegen verteidigen, dass er zwei Männer aufgefordert haben soll, ihm das Geld und Wertsachen auszuhändigen. Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen, soll der Mann laut Anklage, einem Zeugen zweimal ins Gesicht geschlagen und später auf den bereits am Boden liegenden Mann eingetreten haben. Dies wäre ein Fall der versuchten räuberischen Erpressung (§ 255 StGB), nach dem der Täter gleich einem Räuber bestraft wird. Der Raub (§ 249 StGB) und damit auch die räuberische Erpressung sehen als Strafe eine Mindeststrafe von einem Jahr Freiheitsstrafe vor. Da es jedoch beim Versuch geblieben ist, könnte die Strafe nach § 49 Abs. 1 StGB gemildert werden. Der Angeklagte schilderte die Tatnacht dagegen anders ...

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