Abtretung von Mängelrechten beim Wohnungskauf

Die NZZ berichtete kürzlich über die Abtretung von Garantieansprüchen im Rahmen von Grundstückskaufverträgen gemäss Art. 216 ff. OR (sogenannte "Mängelabtretung"): Beim Kauf eines Grundstücks samt neu erbauter Wohnung bestehen gesetzliche "Garantieansprüche" (das Gesetz spricht von Gewährleistungen) zur Behebung von Mängeln. Oft werden diese Garantieansprüche von Generalunternehmern vertraglich per Übergang von Nutzen und Gefahr an die Käuferschaft abgetreten. Dies hat zur Folge, dass der Generalunternehmer seine Haftung praktisch ausschliesst, und die Käuferschaft sich im Schadensfall selber helfen muss: tritt nach Bezug der Wohnung bspw. ein Wasserschaden auf, so muss die Käuferschaft zuerst selbst herausfinden, ob sie den Dachdecker, den Sanitär oder den Fassadenbauer haftbar machen kann ...Zum vollständigen Artikel


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