Eine Schule verhängt Hausverbot

Das von einer Schule gegenüber einem Schülervater ausgesprochene Hausverbot ist offensichtlich rechtmäßig, wenn der Vater durch eine Tätlichkeit gegenüber dem Schulleiter den Hausfrieden und dadurch den Schulbetrieb in einer Weise gestört hat, dass die Unterrichts- und Erziehungsarbeit beeinträchtigt.

So hat das Verwaltungsgericht Mainz in dem hier vorliegenden Fall den Eilantrages gegen ein verhängtes Hausverbot abgelehnt. Das Hausverbot ist von der weiterführenden Schule in Rheinhessen wie folgt begründet worden: Der Antragsteller sei in das Büro des Schulleiters eingedrungen, um diesen zu veranlassen, Schülerinnen ihre Handys zurückzugeben, welche von Lehrkräften wegen eines Verstoßes gegen das schulische Handyverbot bis zum Unterrichtsende in Verwahrung genommen worden seien. Als der Schulleiter ihn aufgefordert habe, sein Büro zu verlassen, habe der Antragsteller die Tür zum Sekretariat geschlossen, sei auf den Schulleiter zugegangen und habe diesem unvermittelt ein Knie zwischen die Beine gerammt. Die Schule ordnete die sofortige Vollziehung des Hausverbots an.

Der Antragsteller legte bei der Schule Widerspruch ein und beantragte beim Verwaltungsgericht Mainz die Aussetzung des Sofortvollzugs ...

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