Praktisch undurchführbar und juristisch fragwürdig

Mit der Frage einer Videoübertragung im Strafprozess setzt sich Prof. Ekkehard Schumann in der aktuellen Ausgabe der Deutschen Richterzeitung (DRiZ 2013 Heft 7, 254) auseinander und widerspricht entschieden der von Beate Merk in gleicher Ausgabe beworbenen „Erweiterung der Öffentlichkeit – mit Augenmaß“. Die bayrische Justizministerin hatte einen Entwurf für die Einführung eines neuen Satz 3 in § 169 GVG vorgeschlagen, der es dem Vorsitzenden Richter ermöglicht, nach pflichtgemäßem Ermessen eine zeitgleiche Übertragung der Verhandlung für Medienvertreter in einen anderen Raum des Verhandlungsgebäudes anzuordnen, sofern zu erwarten ist, dass die vorhandenen Plätze im Sitzungssaal nicht ausreichen. Dem Vorschlag widerspricht Schumann aus voller Überzeugung ...Zum vollständigen Artikel


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